Aktionstag für den Artenschutz

 

28.07.2008  Langwasser   Nürnberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artenschutz:  Zwei Beispiele

 

nuernberg schule zoo 046

 

Beispiel 1: Eisbären

 

Sie leben ausschließlich in der Arktis, in der Polarregion rund um den Nordpol.

 

 

 

 

 

 

 

nuernberg schule zoo 037Warum sind Eisbären gefährdet?

 

 

Der Klimawandel ist eine große Bedrohung

für die weltweite Artenvielfalt.

           Ist eine Tierart einmal ausgestorben, erwacht sie niemals wieder zum Leben!

 

 

 

 

 

 

Beispiel 2: Caretta  caretta

Meeresschildkröten leben seit fast 95 Millionen Jahren auf unserem Planeten. Die Schildkröte Caretta caretta findet sich auch noch heute im Mittelmeer.

 

Warum ist Caretta caretta gefährdet?

 

·         hunderte Schildkröten werden gefangen, noch ehe sie ihre Eier abgelegt haben,

hergestellt. Aus dem Leder fertigt man Taschen und Schuhe, ihr Fleisch wird zu Suppen verarbeitet),

·         die frisch geschlüpften Schildkröten kriechen, verwirrt vom Licht der Häuser, Scheinwerfer und Straßenlaternen, in deren Richtung und sterben dabei oder http://www.zanteisland.com/imm/parco/tarta5.jpgwerden von einem ihrer zahlreichen natürlichen Feinde gefressen (Skorpione und Meeresvögel),

 

Von 100 gelegten Eiern, bleiben nur 1-2 Junge am Leben.

 

 

Die Vielfalt der Natur liefert der Menschheit Nahrung, Trinkwasser und Medikamente!

 

 

Täglich sterben 150 Tier- und Pflanzenarten!

 

 

Wir können etwas dagegen tun

     

·        durch einen sparsamen und bewussten Umgang mit dem uns zur

      Verfügung stehenden Wasser und dem Erhalt unserer natürlichen Gewässer,

·        die nachhaltige Nutzung und den Schutz borealer (Wald) und

       maritimer (Meer) Ökosysteme,

·        den Gewinn umweltfreundlicher Energien aus Sonne, Wind und Wasser,

·        die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Verminderung des

      Kohlendioxidausstoßes  und zum Schutz des Klimas,

·        eine sorgfältige Auswahl neuer Baugebiete (zur Vermeidung von

      Bodenversiegelung, Beeinträchtigung der Grundwasserbestände

      und zum Schutz von Tier- und Pflanzenarten) und

·        die Rückgabe landwirtschaftlicher Flächen an die Natur, zur

      Rückführung abgewanderter Arten. Aber auch indem wir

·        der Ausbeutung biologischer Ressourcen ein Ende bereiten,

·        Wilderern das Handwerk legen und dem illegalen Handel mit

      Tieren den Kampf ansagen.

 

 

Wir können durch unser Konsumverhalten dazu beitragen,

dem Artensterben Einhalt zu gewähren!

Wenn wir die biologische Vielfalt schützen und nachhaltig nutzen, sichern wir unsere Lebensgrundlagen und die künftiger Generationen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

 (Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)

 

 

Umweltgruppe der Privaten Griechischen Schule

in Nürnberg mit Fr. Chairopoulou